Zu Gast in Villers-Outreaux

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Auch in diesem Jahr war die Fahrt zu unseren Freunden nach Frankreich wieder ein voller Erfolg!

 

Aufgeregt und gespannt stiegen die Judoka des Selmer Judo Club aus dem Bus. Suchend schauten sie in die wartende Menge, um auf alte Freunde zu treffen. Noch ein wenig schüchtern, aber doch freudig, wurden die ersten Gespräche geführt und Küsschen ausgetauscht.

Es war wieder soweit. Der Selmer JC und sein Partnerschaftsverein Judo Club Villers-Outreaux veranstalteten das fünfte Zusammentreffen um Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen, aber auch um die internationalen Freundschaften zu pflegen und Spaß zu haben.

Dieses Jahr fand es vom 31. Oktober bis zum 5 November wieder bei den Freunden in Frankreich statt. 

Die 38 passiven und aktiven deutschen Judoka bereiteten sich mit den wichtigsten Vokabeln vor und freuten sich auf die kommenden Tage, voller Spaß, Training und Freundschaft.

Anfänglich wurden die Deutschen in kleinen Gruppen zu Gastfamilien aufgeteilt und verbrachten einen gemütlichen  Abend bei ihren "Eltern" zu Hause.

"Die Franzosen geben sich immer besonders viel Mühe, uns mit gutem Essen und Gastfreundschaft zu verwöhnen", erzählt Nora Steffens, ein Judoka des Selmer JC.

An den darauf folgenden Tagen wurden verschiedene Veranstaltungen wie Bowlen und Shoppen privat mit den Familien unternommen. Gemeinsam ging es in ein Museum für antike Ausgrabungen. Auch fanden  mehrere Trainings-Einheiten mit Stand- und Bodentechniken statt.

Alle Judoka wurden nach ihrem Alter und ihrer Graduierung in zwei Gruppen aufgeteilt, so dass die Judomatte im ehemaligen Kinosaal in Villers-Outreaux nicht zu voll wurde.

"Der Sinn des gemeinsamen Trainings besteht darin, Kenntnisse, Erfahrungen und Erlebnisse  auszutauschen und seine Technik mit Hilfe der Anderen zu verbessern", berichtet der deutsche Trainer Tim Erdbrügge.

Nach den zwei Trainingseinheiten fand eine Ehrung für alle aktiven Judoka statt, die eine Medaille und eine Urkunde bekamen.

Auf der Urkunde ist der Gründer des Judos, Jigoro Kano, zu erkennen. Auch sind zwei Hände die sich einander die Hand reichen dargestellt:

 " Anhand der Hände erkennt man deutlich den Zusammenhalt der beiden Vereine", erzählt Jens Biercher, Trainer des Selmer JC.

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag nutzen die Judoka und ihre Eltern den bekannten "Sall de Fête" und feierten gemeinsam  das schöne Zusammentreffen.

Die Gastgeschenke, für Deutschland eine Statue zweier Judoka und für Frankreich einen großen Teddy, der ein T-Shirt "des Zusammenhalts" der beiden Vereine trägt, wurden ausgetauscht.

 2. Vorsitzender Reinhard Niewisch und Geschäftsführer Jörg Tuschmann nehmen die Statue entgegen

2. Vorsitzender Reinhard Niewisch und Geschäftführer Jörg Tuschmann

nahmen die Statue entgegen.

Es wurde getanzt, gelacht und Deutsch-Französisch-Kentnisse aufgebessert. Neue Bekanntschaften wurden geschlossen und vertieft.

Am Tag der Abfahrt (5.11.) trennten sich die beiden, inzwischen sehr vertrauten Vereine, wieder von einander und traten die Rückfahrt an.

Im nächsten Jahr wird der Selmer JC seine Freunde aus Frankreich wieder in Selm begrüßen und mit ihnen eine aufregende Zeit verbringen.